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Hospiz

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    Hospiz

    Hallo, bin neu hier meine Mutter ist seit 1 1/2 Jahren an ALS erkrankt mit bulbärem Beginn. Wir ( mein Bruder und ich ) haben sie bis jetzt zu Hause gepflegt. Wir sind beide berufstätig und haben deshalb mehrmals am Tag einen Pflegedienst der zu meiner Mutter kommt, die bemühen sich auch total aber seit ca. 2 Wochen kann Sie jetzt nicht mehr stehen und wir wissen nicht mehr wie wir das weiter machen sollen, da weder die Pflegekräfte noch ich Sie Tragen und Heben können.
    Meine Mutter möchte gerne Zuhause bleiben und dort auch sterben. Ein Hospiz in unserer Nähe würde sie innerhalb von ca. 2 Wochen aufnehmen aber mir bricht es fast das Herz wenn ich nur daran denke dass ich Sie von Zuhause wegbringen soll.
    Kann mir einer von Euch einen Rat geben wie wir das lösen können?
    Chris_U

    #2
    hi chris,

    mmh deine Mutter möchte doch nicht ins Hospiz oder habe ich das falsch verstanden ?

    Die Frage ist doch ersteinmal WIE ihr das lösen wollt !
    Hospiz oder Unterstützung zur Pflege zu Haus.

    Normal müßte euch doch der Pflegedienst beraten können über die verfügbaren Mittel !?


    Man muß deine Mutter nicht tragen (etc) dafür gibt es techn. Hilfsmittel wie umsetzhilfen, lifter usw.
    Gruss vom Hannes

    wehe dem der je verlor im Kampf des Lebens den Humor. (Wilhelm Busch)

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      #3
      Hallo Chris,

      bei fortschreitender ALS ist eine Versorgung zu Hause in der Pflegestufe 3 ohne die ständige Intervention von Angehörigen nicht möglich. Wenn Eure Mutter unter bulbären Symptomen leidet, benötigt sie ggf. ein Gerät zur Atemunterstützung (nicht invasiv, also kein Luftröhrenschnitt). Wenn ein solches Gerät verordnet wurde, besteht in NRW der Anspruch auf einen ambulanten Intensivpflegedienst, der Eure Mutter rund um die Uhr zu Hause betreuen würde. Ich weiß nicht, wie Eure Mutter versichert ist und wie die Rechtslage in Baden W. ist (habe gehört, dass es dort mit ambulanten Intensivpflegediensten schwieriger ist). Ich würde empfehlen, eine Intensivpflegedienst zu kontaktieren (die normalen sind damit überfordert), zum Beispiel Pflegeteam Bennerscheidt in Köln, Telefon 0221 / 78 980 - 0 , die auch in anderen Bundesländern operieren.

      Viele Grüße

      Matthias

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        #4
        hallo, chris
        eure situation kann ich gut verstehen, war in der selben, konnte sie jedoch lösen (ohne pflegedienst). aber leider ist dies nicht immer möglich. schau doch mal auf diesen link: http://www.reutlingen.de/content/4/4...5&Article=1572
        vielleicht findest du was. Ist schon schlimm für ALLLE beteiligten, wenn man dem wunsch des betroffenen nicht nachkommen KANN. wünsche euch viel kraft, liebe grüße, inge

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          #5
          hallo, liebe cris
          ich pflege meinen mann (65 ) seit 2 jahren alleine zuhause, ( stufe 3 ). habe mich immer an die krankenkasse gewendet um hilfsmittel zu bekommen, und das hat wunderbar geklappt. der med. dienst kommt raus und führt auch ein gespräch, auch wenn es um hilfsmittel geht. mein mann sitzt nur im rollstuhl kann sich nicht bewegen, ein wenig noch die arme, wri haben 2 rollstühle, der letzte wurde nochmal extra für ihn angepasst.ich habe einen mobilen aufstehlifter, ansonsten könnte ich ihn nicht bewältigen. sobald ich was brauche für ihn was hilfreich ist wende ich mich wie gesagt an die krankenkasse, oder auch an ein sanitätshaus, da kommt dann jemand raus, nimmt das hilfsmittel auf und gibt es weiter an die kasse, mit dazu vom hausarzt oder bei uns auch neurologin ein rezept. ich hoffe ich konnte dir ein wenig helfen. ins hospiz kommt mein mann nicht, er möchte zu hause sterben. gruss sylvi

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