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Wenn wieder mal jemand denkt, er hat eine Fehldiagnose

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    Wenn wieder mal jemand denkt, er hat eine Fehldiagnose

    An alle, die wieder einmal denken sie haben eine Fehldiagnose und ALS wurde mit einem Bandscheibenvorfall HWS verwechselt.

    Lieber Patient
    Falls alle Beschwerden nur im stehen auftreten, hast du einfach Pech.
    Sämtliche neurologischen Untersuchungen können nur im liegen und im entspannten Zustand durchgeführt werden. Von wegen, wir drücken auf den Kopf und messen dann, geht alles nicht. Was wurde festgestellt, Motoneuronenuntergang nur an den Extremitäten, nicht an der Zunge oder Höhe Lunge? Kein Sensiblen Nerven? Wie auch, wenn du im liegen keine Beschwerden hast.
    MRT im liegen und die Wirbelsäule mit einem Gummiseil belasten ist auch nicht üblich, und wird daher nicht gemacht. Myleographie gibt es erst, wenn bei den neurologischen Untersuchungen etwas festgestellt wurde. Bekommst du also auch nicht.
    Solltest du dir dann gegen Abend in die Hose pinkeln und scheißen, weil die Muskeln an diesen Stellen versagen, mach dir nichts draus, es gibt ja Pampers.
    Patient, dir werden jetzt auch noch beide Hände, Arme, Füße und Beine taub und tun weh tun, und die Schmerzen im Genick werden unerträglich, beim ALDI gibt’s Schnaps für 4,99.
    Brauchst dir auch keinen Neurochirurgen im In- oder Ausland suchen und den privat bezahlen wollen.
    Du hast ALS, und da wird nicht mehr an der Bandscheibe rumgeschnippelt.
    Was hast du noch, Lungenfunktionstest bei 150%? Sei froh, das ergibt im weiteren Verlauf nur eine totale Querschnittslähmung ab C5, aber du bekommst wenigstens noch Luft.
    Und jetzt kommst du auf den dummen Gedanken, das sind doch alles Symptome für einen Bandscheibenvorfall. Vergiss es, du bist kein Arzt, und hast deine ALS Diagnose
    Und jetzt weißt du nicht mehr weiter? Ich auch nicht.
    Tschüss Detlef

    #2
    detlef akzeptier endlich das du als hast u setz dich mit dem problem auseinander . du scdest dir nur selbst ich empfehle psychologische hilfe

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      #3
      Hallo Waltraud
      Du magst ja Recht haben, aber ich komme mit dem ganzen Mist einfach nicht klar. Beim Pseudo-Psychiater war ich schon. Man hat mich da zu einer Hausfrau geschickt, die ein paar schlaue Bücher gelesen hat. Nur hohle Sprüche. Ich sitze hier mitten auf dem Acker. Unterstützung = 0. Da ich laufend umfalle, muß ich mir jetzt ein paar Krücken aus Holz schnitzen. Höxter wäre ein Traum, aber wenn mich keiner einweist komme ich da auch nicht hin. Das ist einfach die Realität.
      Tschüss Detlef

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        #4
        Hi, Detlef
        ich kann dich sehr gut verstehen. Mein Mann ging zum Arzt wg.ständiger Muskelzuckungen. Aber die hat der Doc ja auch - hin und wieder -, also, nicht so schlimm - abwarten. Nach ein paar Wochen wieder hin - ja, nun, dann überweist man halt mal zum Neurologen. 1.Diagnose:ALS. Man kann es nicht glauben. Also, 2. Anlauf: auch ALS, man probierts nochmal woanders:gleiches Ergebnis. Man fängt an sich an den Gedanken zu gewöhnen, noch geht es einem ja recht gut. Man informiert sich eingehend, liest schlaue Bücher,
        auch über positives Denken, über die Macht seines Unterbewußtseins usw.usw. Man will sich auf keinen Fall unterkriegen lassen. Irgendwann nervt man den Arzt wg.einer Reha (weil der von selbst das ja nicht macht). Da müssen dann erst wieder Untersuchungen von einem Gutachter-Neurologen gemacht werden. Und was sagt der: "Sie haben 100% keine ALS!" -Bessere Behandlungsmöglichkeit, Genehmigung der Reha - silberstreif am Horizont! Die Hoffnung, die nie verloren gegangen ist, aber doch sehr geschrumpft, bläht sich wieder auf, obwohl man vorsichtig ist und selbst nur an ca.60-70% denkt - aber das ist doch schon was! Und was passiert weiter:in der Rehaklinik Untersuchungen, Tests und plötzlich sind die sich nicht mehr sicher. Dann Entlassung nachhause. Flugs zum Neurologen um nach einer Überweisung für die DKD Wiesbaden zu bitten, die man mit der säuerlichen Antwort bekommt:"na, wenn Sie unbedingt wollen, dann hat die arme Seele
        Ruh`"(die arme Seele saß dabei). Dort wieder einen Tag lang Untersuchungen, Tests - aber sehr nette Ärzte und Spezialist Dr. Schrank. Ergebnis:ALS! Geile seelische Berg-u.Talfahrt für den Patienten (und die Angehörigen). Der Silberstreif war nur eine Fata Morgana.
        Und trotzdem muß man hoffen - sonst erträgt man es nicht.
        Ein Buchtitel von einer ALS-Betroffenen lautet:
        Gegen alle Hoffnung an die Hoffnung glauben.
        Tu das unbedingt, Detlef

        Grüßlis Heide

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